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Stimberg Zeitung vom 26.09.1973

Verwunderung über die Erhaltung der
Selbständigkeit unserer Stimbergstadt

Englische Ratsdelegation aus Longbenton interessiert

Oer-Erkenschwick. über die Raumplanung der Stadt Oer-Erkenschwick sprach gestern morgen im Rathaussaal Stadtbaudirektor Dipl.-Ing., Rink vor der Ratsdelegation der englischen Stadt Longbenton, die gegenwärtig hier zu Gast weilt. Mit Unterstützung von Liesel Frackowiak, die äußerst präzise dolmetschte, gelang es, den englischen Kommunalpolitikern auch sehr detaillierte Dinge der Stadt- und Bauplanung zu vermitteln.

überraschend hernach das große Interesse der Engländer in der Diskussion, die vor allem in der Verwunderung gipfeltete, daß es im Zuge der gegenwärtigen Kommunalreform Oer-Erkenschwick gelingt, die Selbständigkeit zu erhalten. Anscheinend wurden in England allmählich alle ähnlichen Gemeinwesen im Bannkreis größerer Städte den großen Kommunalgebilden einverleibt. Auch die Frage, wie das große öffentliche Bauvolumen in Oer-Erkenschwick finanziert wird, interessierte sehr. Stadtbaudirektor Rink mußte dabei vor allem näher auf die Mittel für den Straßenbau eingehen und genau definieren, was Kreis- oder Landstraßen und was Gemeindestraßen sind.

Der Stadtbaudirektor fügte zuletzt noch entschuldigend hinzu, daß er den Vortrag ganz plötzlich an Stelle von Bürgermeister Netta habe übernehmen müssen. Die Gäste zollten ihm aber gerade deswegen großen Beifall, da seine Ausführungen für sie trotzdem bedeutsam instruktiv waren.

Mitglieder der englischen Delegation

Die gesamte englische Ratsdelegation von Longbenton nach der kommunalpolitischen Diskussion im Rathaus mit ihrer heimischen Begleitung vor der Abfahrt zu enn Vestischen Straßenbahnen, deren Zentrale gestern ebenfalls besichtigt wurde.

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