WAZ vom 19.03. 1982
Friedrich Kerzig steht nicht mehr zur Verfügung:
Freundeskreis braucht bald neuen Vorsitzenden
Geplante Fahrt in die Partnerstadt North-Tyneside geplatzt - DEF sucht jetzt Gastfamilien
OER-ERKENSCHWICK. Einen Führungswechsel wird es wohl beim Deutsch-Englischen Freundeskreis (DEF) geben.Wie zu hören war, will der bisherige Vorsitzende Friedrich Kerzig sich nicht mehr für diese Position zur Verfügung stellen. Damit werden die Mitglieder des DEF auf ihrer Jahreshauptversammlung am 3. April um 20 Uhr bei Krauthausen nicht umhin kommen, einen neuen ersten Vorsitzenden zu küren. Ein Kandidat für dieses Amt ist indes noch nicht in Sicht.
Doch ungeachtet dessen läuft die Arbeit beim DEF weiter auf Hochtouren. Zwar ist die in Zusammenarbeit mit der Oer-Erkenschwicker Volkshochschule geplante Fahrt in die Britische Partnerstadt North-Tyneside mangels Interesse geplatzt, doch setzt man jetzt auf den Schüleraustausch im Mai dieses Jahres. Dabei werden noch Gastgeber gesucht: Etwa 30 Jugendliche werden vom 25. bis 30. Mai zu Gast in der Stimbergstadt sein. Für die Unterbringung der jungen Briten werden allerdings noch Gastfamilien gesucht. Interessierte Familien können sich bei Hedweg Benning, Telefon 02361/14383, nach 16 Uhr melden.
Wie die Sprecherin des DEF mitteilte , ist für das Programm bestens gesorgt, so daß die Schüler wohl den Tag über außer Haus sein werden.
Weiter will man den Kontakt zu den benachbarten Städten und deren Partnerschaftsvereinen suchen. Ziel dieser Maßnahme ist es, sich angesichts der allgemeinen Finanzknappheit gegenseitig auszuhelfen und eventuell gemeinsam Kulturveranstaltungen durchzuführen. Gedacht ist dabei an eine Zusammenarbeit mit den Dattelner, Waltroper und Recklinghäuser Vereinen.
Daneben will man sich so bald wie möglich darüber Gedanken machen, wie die regelmäßig stattfindenden DEF-Treff`s wieder attraktiver gestaltet werden können. In den letzten Monaten hatte das Interesse an diesem Stammtisch stark nachgelassen.
Möglicherweise erhalten die North-Tyneside Freunde Schützenhilfe vom hiesigen VHS-Leiter Peter Eisele, der in der Vergangenheit aus seiner Sympathie für die Deutsch-Englische Freundschaft keinen Hehl gemacht hat und seine Bereitschaft für einen Vorstandsposten schon mehrfach bekundet hat.

