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WAZ vom 30.04. 1982

Frischer Wind
weht beim DEF

Planung aufeinander abstimmen

OER-ERKENSCHWICK. Nur wenige Tage nach den Neuwahlen machte sich der Vorstand des "Deutsch-Englischen-Freundeskreises" daran, die Weichen für die zukünftige Arbeit zu stellen. Im Mittelpunkt stehen zweifelsohne zwei Besuche aus der britischen Partnerstadt North Tyneside im Mai und im September . Weiter will man im Bereich des kulturellen Austausch Akzente setzen.

Auf den Tisch kam ebenfalls der Besuch der Oer-Erkenschwicker Rats-Delegation, der sich in den vergangenen Tagen in der Partnerstadt aufhielt. Dabei bedauerten die Vorstandsmitglieder erneut, daß diese Reise ohne DEF-Beteiligung stattfand.

Auch der Hinweis von Bürgermeister Heinz Netta, er könne die Einladung nicht so ohne weiteres erweitern, konnte daran nichts ändern. "Doch", betonte eine Sprecherin der englischen Freunde, "suchen wir keinen Streit mit den Stadtvertretern. Im Gegenteil. In den kommenden Monaten möchten wir stärker mit den Politikern ins Gespräch kommen, damit nicht wie in der Vergangenheit passiert, Planungen aneinander vorbeilaufen."

DEF-Vorsitzender Friedrich Kerzig rang denn auch bei der letzten Mitgliederversammlung dem offiziellen Besuch eine gute Sache ab: "Da können sich die Ratsherren ein persönliches Bild von der Partnerstadt machen". Vielleicht, so schwang die Hoffnung mit, könne der DEF nach dieser Reise etwas mehr Unterstützung für seine Arbeit von Seiten der Stimbergstadt erwarten. Weiter drückte Kerzig die Hoffnung aus, künftig solche Fahrten gemeinsam unternehmen zu können: Neben diesen Problemen wurden Fragen der Organisation und der Aufgabenteilung besprochen.

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