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Stimberg Zeitung vom 08.10. 1984

Probleme lassen den Trip zur
Insel nicht ins Wasser fallen

34 Oer-Erkenschwicker besuchen Partnerstadt North Tyneside/ Schwierigkeiten

0er-Erkenschwick (scho.). In die englische Partnerstadt North Tyneside flogen jetzt 34 Oer-Erkenschwicker mit dem Deutsch-Englischen-Freundeskreis (DEF). Rund 80 Prozent der Mitreisenden waren noch nie in der nordenglischen Großstadt, wo sich der dortige Freudeskreis offensichtlich in internen Schwierigkeiten befindet.

Der englische Freundeskreis hatte die deutsche Besuchergruppe bereits ausgeladen, weil er sich nach eigenen Angaben nicht in der Lage sah, die 34 Oer-Erkenschwicker an Gastfamilien zu vermitteln. Offizieller Grund: Zur gleichen Zeit ist eine Gruppe aus Mönchengladbach, der zweiten deutschen Partnerstadt, in North Tyndeside. DEF-Vorsitzender Friedrich Kerzig: "Ich glaube eher an interne - finanzielle und teilweise vielleicht auch politisch motivierte - Schwierigkeiten in unserem englischen Partnerkreis. Immerhin haben wir innerhalb dieses Jahres in OerErkenschwick schon 300 bis 400 Leute untergebracht."

Es spricht aber für den deutschen Freundeskreis, daß er auch von sich aus bereits so viele Kontakte in der Partnerstadt geknüpft hat, daß er ohne Vermittlung des englischen "Kreises" seine Reisegruppe unterbringen konnte. Kerzig, der selbst nicht mitgereist ist ("Meine Frau erwartet ein Kind"): "Die Gruppe wird in den nächsten Tagen versuchen, Kontakte zur Feuerwehr, zu einer Betriebsfußballmannschaft und zu den dortigen Judoka zu knüpfen.

Vom KSV 20 wurde auch gewünscht, daß man sich nach einem Ringerverein umschaut. Kerzig: "Ich weiß aber nicht, ob es so etwas in North Tyneside gibt."

Friedrich Kerzig

Er bleibt in der Heimat, während seine Vereinsmitglieder einen Besuch in North Tyneside machen: DEF-Vorsitzender Friedrich Kerzig - Foto: Mannheims

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