Stimberg Zeitung vom 30.04.1985
DEF will in Schulen über Partner informieren
Im Freundeskreis-Vorstand bleibt fast alles beim Alten
Oer-Erkenschwick (scho.). "Sie müssen sich doch irgendwann mal aufgeregt haben." Aus den Worten von Friedrich Kerzig sprach
deutlich das Unverständnis über soviel Harmonie, aber so sehr der Vorsitzende des Deutsch-Englischen-Freundeskreises, ( DEF ) die Mitglieder
bei der Jahreshauptversammlung auch animierte, Unmut wurde nicht laut.
Allerdings kamen einige Vorschläge, die den Vorstand zum Handeln veranlassen. So möchte der DEF zum Beispiel nicht nur ein Kinderfest
feiern, sondern auch in den Oer-Erkenschwicker Schulen über seine Arbeit und die Partnerstadt North Tyneside informieren. Auf diese Weise
soll die Beziehung zu der nordenglischen Gemeinde vertieft werden.
Bei den Wahlen blieb so ziemlich alles beim Alten. Auch das erkrankte und in einem süddeutschen Krankenhaus liegende Mitglied des Organisationsausschusses,
Hermann Thomann wurde wiedergewählt. Die anderen Teilwahlen ergaben folgendes Bild: Edith Sentek ( 2.Vorsitzende ),
Elisabeth Kohlschein ( 1.Kassenwartin ), Angelika Kerzig-Burow ( 2.Kassenwartin ), Volker Fleischmann ( Geschäftsführer ). Peter Eisele kandidierte
ohne Angabe von Gründen nicht mehr für dieses Amt, wird aber erklärtermaßen weiter im Freundeskreis
mitarbeiten. Dem Organisationsausschuß gehören an: Wolfgang Urbanczyk, Hermann Thomann, Theo Reher, Anna Schoppen, Gisela Wilken, Gerd Herold und
Marlies Gabriel, Schriftführer sind Hildegard Bock und Bernhard Gabriel.
Die einzige geheime Stichwahl gab es übrigens bei der Wahl des dritten (!) Kassenprüfers. So schwer, aber auch so schön kann Demokratie sein.

