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Stimberg Zeitung vom 24.09.1992

Freundeskreis bietet
der Stadt Reisebus an

Jugendamtsleiter steht „Spielbus-Idee“ skeptisch gegenüber

Oer-Erkenschwick. (cp) Pech hatte das Jugendtanztheater „Dance Kaleidoscope" bei seinem letzten Besuch in Oer-Erkenschwick. Der Reisebus, zugegebenermaßen ein altes Schätzchen, gab hier seinen Geist auf - Motorschaden (wir berichteten). Eine teure Reparatur kommt nicht in Frage. Der Bus (Foto) blieb und ging in den Besitz des Deutsch-Englischen Freundeskreises über. Nun soll das Gefährt, das trotz seines hohen Alters noch recht gut in Schuß ist, der Stadt geschenkt und damit einer weiteren Nutzung zugeführt werden.

Rainer Maschke, 1. Vorsitzender des Freundeskreises, hat sich mit einem Schreiben an die Stadt gewandt, in dem er den Vorschlag unterbreitet, den Wagen doch als Spielbus zu nutzen – wenngleich mit eingeschränkten Möglickeiten. Dabei sei ihm klar, so Maschke, daß es ein Angebot mit Haken und ösen sei. Denn eine feste Installierung auf einem öffentlichen Spielplatz käme wohl kaum in Frage. Die Gefahr mutwilliger Beschädigungen sei zu groß. Eine Auffassung, die auch Jugendamtsleiter Willy Neumann teilt.

Neumann: „Wenn der Bus irgendwo unbewacht herumsteht, ist die Verletzungsgefahr für Kinder viel zu groß.“ Die Stadt wäre dann regreßpflichtig. So begrüßenswert die Idee des Freundeskreises sei, stehe er ihr doch erst einmal skeptisch gegenüber.

Rainer Maschke hält dennoch an seinem Angebot fest, der Stadt den Bus zu schenken. Der Vorsitzende: „Vielleicht haben Sie ja noch eine andere gute Idee in bezug auf eine Nutzung im Kinder- und Jugendbereich."

Der alte Bus der Tanzgruppe Kaleidoscope

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