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WAZ vom 19.01. 1993

North Tyneside stellt sich auf den Binnenmarkt ein

Partnerstadt am Tyne zeigt sich optimistisch

( ach ) Europa wächst zusammen. Der Beginn des Europäischen Binnenmarktes am 1. Januar dieses Jahres sollte uns Europäern viele Erleichterungen und Vorteile bringen. Seit knapp drei Wochen steht aber fest, daß nicht alles so funktioniert, wie es eigentlich soll. Da wird ein Reisender beispielsweise im Zug zwischen Belgien und den Niederlanden durchaus noch gefragt, ob er etwas zu verzollen habe. Eine Frage, die seit dem Jahreswechsel so nicht mehr zulässig ist.

Tor zum Osten

Was häufig fehlt, sind Informationen über die Veränderungen und Neuerungen, die der erweiterte Markt mit sich bringt. Daher werden in allen europäischen Ländern Broschüren an Bürger und Firmen verteilt. Auch in North Tyneside, Oer-Erkenschwicks englischer Partnerstadt, hat es seit 1990 mehrere Informationsveranstaltungen gegeben.

Hier zeigt man sich jedoch optimistisch und vertraut darauf, das Beste aus den sich nun eröffnenden Möglichkeiten machen zu können. Europa '93 bietet gute Chancen für die Wirtschaft und die Menschen vor Ort - und zwar europaweit, so die Abteilung für Wirtschaftsförderung der Stadt North Tyneside. Die Abteilung hat gerade eine Art Handbuch für Firmen herausgegeben, daß über die möglichen Auswirkungen des europäischen Binnenmarktes informiert.

Auch die Öffnung Europas in Richtung Osteuropa beschäftigt die Partnerstadt North Tyneside. Geplant sind Verbindungn des Hafens am Tyne mit verschiedenen baltischen Häfen sowie dem polnischen Gdynia, dem dänischen Esbjerg, Rostock und Hamburg. Am 1. April ist es dann soweit, eine Fährverbindung für Passagiere und Handelsgüter nach Esbjerg und Hamburg wird eingerichtet.

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