Stimberg Zeitung vom 20.05. 1997
DEF und Engländer wollen Dart-Champion ermitteln
14 Bürger aus North Tyneside zu Gast beim Deutsch-Englischen-Freundeskreis
OER-ERKENSCHWICK. (-mü-) „Ich bin sehr stolz darauf, Sie 25 Jahre nach dem Unterzeichnen der Partnerschafts-Urkunden als unsere Gäste in Oer-Erkenschwick begrüßen zu dürfen."
Reiner Maschke, Vorsitzender des Deutsch-Englischen-Freundeskreises, zog nach den ersten Tagen, die er und die anderen Gasteltern zusammen mit ihren englischen Freunden verbracht hatten, während des DEF-Sommerfestes im Restaurant „El-Paso" eine positive Bilanz. „Der Besuch ist eine runde Sache."

Bis zum kommenden Freitag sind die 14 Bürger der englischen Partnerstadt North Tyneside Gäste des Deutsch-Englischen Freundeskreises FOTO: Müller
Bis zum kommenden Freitag weilt die Delegation aus North Tyneside, die vom stellvertretenden Vorsitzenden des dortigen Freundeskreises, George Wright, angeführt werden, in Der-Erkenschwick. Unter ihnen sind auch drei Angehörige der britischen Berufsfeuerwehr.
„Darüber habe ich mich ganz besonders gefreut", erklärte Maschke, der sich während seines England-Besuches im vergangenen Jahr sehr dafür stark gemacht hatte, daß auch die Feuerwehren und die Polizei der beiden Partnerstädte Kontakt miteinander aufnehmen. In Sachen Polizei ist das leider nicht gelungen. „Ein Polizist ist nicht mitgereist', bedauerte Maschke. Zwischen den Feuerwehrleuten aus North Tyneside und Oer-Erkenschwick wurden allerdings bei Fachgesprächen und einem „Pott Bier" schnell Freundschaft geschlossen.
Bis zur Abschiedsparty am Donnerstagabend im Cafe Kleinkunst steht noch eine Menge Aktionspunkte auf dem gemeinsamen Programm.
So findet beispielsweise heute das traditionell spannende Dart-Turnier zwischen den Engländern und dem DEF statt.
Am Donnerstagmorgen werden die Gäste von Bürgermeister Clemens Peick empfangen.
Absolviert haben sie bereits einen Besuch im Henrichenburger Industriemuseum sowie eine Fahrt mit der MS Astor.
Im nächsten Jahr werden wieder DEF-Mitglieder nach England reisen. Maschke: „Wir setzen den Austausch natürlich fort."

