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WAZ vom 24.02.1998

Attraktivität der Freundeskreise noch steigern

Zusammenarbeit angestrebt

Rai.Maschke.

Wie steigert man die Attraktivität eines Deutsch-Englischen-Freundeskreises? Dies Diskussion führten die Vorsitzenden der Vereine des Kreises Recklinghausen in der Gaststätte "Haus Zoranski".

Eine Antwort auf die Frage war schnell gefunden: Kooperation und gegenseitige Unterstützung. Die Vorsitzenden der Freundeskreise Oer-Erkenschwick, Datteln und Herten sowie die Städtepartnerschaft "Pendle-Creil" aus Marl tauschten Erfahrungen und Ideen aus.

Das Hauptproblem der Vereine sieht der Vorsitzende des Freundeskreises Oer-Erkenschwick, Rainer Maschke, in der Altersstruktur: "Es ist fast unmöglich, jüngere Leute für die Arbeit mit den englischen Partnerstädten zu gewinnen". Aber auch die leeren öffentlichen Kassen machten sich in Form von sinkenden Zuschüssen seitens der Städte negativ bemerkbar, so daß Mitgliederbeiträge zur Finanzierung häufig nicht ausreichten.

Die Grundidee der Kooperation ist nun folgende: Informationen über Aktivitäten der einzelnen Vereine sollen ab sofort untereinander besser übermittelt werden. So könnten also Projekte wie Besuche, Schulaustausche oder Feierlichkeiten auch für benachbarte Vereine zugänglich gemacht werden. "Die Resonanz der Öffentlichkeit auf unsere Veranstaltungen ist meistens einfach zu gering", hofft Rainer Maschke zukünftig ein breiteres Publikum ansprechen zu können.

Im Oktober wollen sich die Freundeskreise übrigens ein zweites Mal und zwar in Marl treffen. Ein Protokoll von der Zusammenkunft in Oer-Erkenschwick wird außerdem an alle Freundeskreise im Kreis Recklinghausen gehen.Vielleicht sind dann beim nächsten Treffen noch mehr dabei.

Außerdem will man sich künftig gegenseitig über alle geplanten, größeren Veranstaltungen informieren. "Wir überlegen auch , einen Dachverband zu gründen", führte Maschke die geplanten Aktivitäten weiter aus. HZ

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