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Stimberg Zeitung vom 20.09.2000

Besucher auf der Rathaustreppe

Besuch aus England: 18 Schüler aus North Tyneside konnte Bürgermeister Clemens Peick gestern im Rathaus willkommen heißen. Nach einem abwechslungsreichen Aufenthalt in Oer-Erkenschwick treten die Gäste morgen ihre Heimreise an. -FOTO:PATERNOGA

"Eine ganz tolle Sache"

ENGLÄNDER: Kurzweiliges Programm

Als Bürgermeister Clemens Peick die Austauschschüler aus der Partnerstadt North Tyneside begrüßte, sprach er von einer "englischen Woche". Denn zum dritten Mal innerhalb weniger Tage konnte er eine Gruppe aus der nordenglischen Gemeinde im Rathaus willkommen heißen
Die 18 Schüler sind zur Zeit Gäste des Willy-Brandt-Gymnasiums in Oer-Erkenschwick. "Seit Jahren werden diese gegenseitigen Besuche durchgeführt", sagt Lehrerin Susanne Baldauf, die für die Betreuung der Besucher verantwortlich ist. "Im nächsten Jahr sind wir wieder an der Reihe, dann werden wir die Engländer besuchen."
Die Schüler, die bereits seit Mittwoch in ihren Gastfamilien verweilen, haben in den vergangenen Tagen schon einige Ausflüge unternommen. "In Recklinghausen haben wir eine Stadtrallye gemacht. Zwei Stunden waren wir in der Stadt unterwegs und haben Fragen beantwortet", weiß Susanne Baldauf, dass den Engländern ein kurzweiliges Rahmenprogramm geboten wurde.
Neben dem Besuch im Spaßbad "Aquadrom", stand auch ein Abstecher in den Movie-Parkin Bottrop-Kirchhellen auf dem Terminkalender. Aber auch der Unterricht im Willy-Brandt-Gymnasium wurde genauer unter die Lupe genommen. Susanne Baldauf: "Gestern sind unsere Gäste mit ihren jeweiligen Austauschpartnern in die Klassen gegangen und haben sich für drei Stunden den Unterricht angeschaut." Bevor morgen die Koffer zur Abreise gepackt werden, geht es heute Abend noch nach Bochum zum Schlittschuhlaufen.

"Solche Kontakte sind wichtig"

Bürgermeister Peick betonte noch einmal die Wichtigkeit solcher Kontakte: "Besonders bei Austauschschülern können enge Freundchaftn entstehen." In die gleiche Richtung äußerte sich sich auch Susanne Baldauf: "Erst wenn Gäste in einer Familie leben, können sie den Alltag richtig erleben."
"Bedanken möchte ich mich ausdrücklich beim Deutsch-Englischen Freundeskreis. Sie haben uns finanziell unter die Arme gegriffen", so die Lehrerin. -mip

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