WAZ from 21.06.2004
Smalltalk und Reden zum DEF-Jubiläum
17-köpfige Delegation aus England da
Auf politischer Ebene hat die Partnerschaft zwischen North Tyneside und Oer-Erkenschwick sicher schon bessere Zeiten erlebt. Zwischen den Bürgern der beiden Städte ist sie aber noch immer sehr lebendig, wie die Feier zum 25-jährigen Bestehen des Deutsch-Englischen-Freundeskreises (DEF) eindrucksvoll bewies.
Ehrengäste des DEF, der am Samstag im China-Pavillon am Nussbaumweg feierte, waren natürlich die Freunde aus der Partnerstadt. Eine 17-köpfige Delegation um den Vorsitzenden des englischen Partnerschaftsvereins Roger Curtis war auf den Kontinent geflogen. Seine Grußworte überbrachte der Curts auf Deutsch. Curtis hob die Bedeutung der vom DEF geförderten Partnerschaftfür die Bürger derbeiden Städte hervor: "Der DEF hat erreicht, dass die Menschen aus beiden Ländern sich besser verstehen." Er selbst habe in den zurückliegenden Jahren viele schöne Erfahrungen gesammelt. Zu diesen zähle er ausdrücklich auch den jährlichen Städtewettkampf im Darts spielen, wenngleich sich North Tyneside bisher meist geschlagen geben musste.
"Doch für dieses Jahr habe ich ein gutes Gefühl", sorgte Curtis für Lacher im Publikum. Unter den Festgästen aus der Stimbergstadt waren viele Weggefährten des DEF und Vertreter von Vereinen, die gute Kontakte in die Partnerstadt unterhalten. Klaus Schild, Vorsitzender des SV Neptun, plant etwa die Beziehungen zu einem Schwimmverein in North Tyneside zu intensivieren.
Die Einladung zum Trainingslager kann Curtis bereits mit nach Hause nehmen. Aus England mitgebracht hatte Curtis einen Brief, der Rainer Maschke besonders freute. Absender: der Sprecher des Rates von North Tyneside. Adressat: Bürgermeister Clemens Peick. Eine Geste, die vielleicht helfen kann, auch den politischen Kontakten wieder neues Leben einzuhauchen. -FK
Gemeinsam singen stand bei Deutschen und Engländern auf dem Geburtstagsprogramm. WAZ-Bild: bbv / Michael Braun
WAZ vom 21.06. 2004

