Stimberg Zeitung vom 05.07. 2004

Mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Deutsch-Englischen Freundeskreises, Günther Hintz (r.) und
dem Vorsitzenden von "Der Grüne Weg", Wolfgang Mohrhenn (3.v.r.) ging es mit dem Rad nach Wuppertal.
–FOTO: M.SCHOLZ
Friedensarbeit im ganz Kleinen
PARTNERSCHAFT: DEF und "Grüner Weg" halten Kontakt
Für Völkerverständigung und Gesundheit plädiert der Verein "Der Grüne Weg - Mit dem Fahrrad zur Partnerstadt" aus
Wuppertal. Zusammen mit dem befreundeten Deutsch-Englischen Freundeskreis (DEF) aus Oer-Erkenschwick nahmen vier
Mitglieder an einer Radtour in ihre Heimatstadt teil.
Von Michael Scholz
Beide Vereine haben eine Städtepartnerschaft mit Tyneside in England. Der an der Wupper mit South- und der am Stimberg
mit North-Tyneside. Per Zufall trafen sich im Frankreichurlaub der Vorsitzende des "Grünen Wegs", Wolfgang Mohrhenn,
und DEF-Mitglied Erwin Konrad.
Durch einen Aufkleber am Fahrrad kamen sie ins Gespräch. Im vergangenen Jahr veranstalteten die Wuppertaler eine Radtour nach Berlin, an der 60 Fahrer aus acht Nationen teilnahmen - alles Partnerstädte. Auf dem Weg machten sie auch Station in der Stimbergstadt. Dabei kam der Gedanke auf, sich bald wieder zu treffen.
Mit dem Zug reisten vier Mitglieder des "Grünen Wegs" am frühen Samstagmorgen an und fuhren dann mit dem Fahrrad ins 80 Kilometer entfernte Wuppertal.
Neben dem stellvertretenden DEF-Vorsitzenden Günter Hintz nahmen drei weitere Oer-Erkenschwicker den Weg auf sich. Darunter auch Sigrun und Peter Gohl. Sie sind weite Strecken gewohnt, fuhren sie doch 2002 mit einer Gruppe des Vereins per Rad nach England. Die beiden Vereine und ein weiterer aus Gelsenkirchen wollen bald vielleicht gemeinsam dorthin fahren. "Die Idee der Städtepartnerschaft ist im ganz Kleinen ein Stückchen Friedensarbeit", so Mohrhenn.

